AfD Kreistagsfraktion Pressemitteilungen Rettung des Krankenhauses Geesthacht – Menschenleben vor Profit

Rettung des Krankenhauses Geesthacht – Menschenleben vor Profit

Krankenhaus Geesthacht retten: AfD warnt vor „medizinischem Kahlschlag“ im Südkreis und
Gefährdung von Menschenleben
GEESTHACHT Angesichts der ungewissen Zukunft des Krankenhauses Geesthacht (Johanniter) fordert
die AfD-Fraktion im Kreis Herzogtum Lauenburg ein sofortiges und bedingungsloses Bekenntnis zum
Erhalt des Standortes. Wer die Schließung dieser lebenswichtigen Einrichtung in Kauf nimmt, riskiert die
Sicherheit der Bürger und handelt finanziell unverantwortlich.
Die AfD-Fraktion sieht die medizinische Grundversorgung im südlichen Kreisgebiet in akuter Gefahr.
„Wir reden hier nicht über bloße Haushaltszahlen, sondern im Ernstfall über Menschenleben“, betont die
Fraktion. Bei zeitkritischen Notfällen wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen entscheiden Minuten über
Überleben oder bleibende Schäden. Ohne den Standort Geesthacht sind die gesetzlich vorgeschriebenen
Hilfsfristen von 12 Minuten im ländlichen Raum faktisch nicht mehr einzuhalten.
Kostenfalle Rettungsdienst
Die AfD warnt zudem vor einer finanziellen Fehlkalkulation. Eine Schließung würde den Kreishaushalt
keineswegs entlasten. Stattdessen müssten Millionenbeträge in den massiven Ausbau des
Rettungsdienstes fließen. Neue Rettungswachen, zusätzliche Fahrzeuge und ein erheblicher
Personalaufbau wären zwingend erforderlich, um die längeren Anfahrtswege in entferntere Kliniken nach
Hamburg oder Lübeck zu kompensieren.
Fachkräfteflucht verhindern
„Die aktuelle Hängepartie zermürbt das hochqualifizierte Personal vor Ort“, so die AfD weiter. Bereits
jetzt drohe eine Abwanderung von Ärzten und Pflegekräften. Einmal zerschlagene Teamstrukturen ließen
sich nicht einfach wieder aufbauen. Ein „Krankenhaus Light“ in Form eines rein ambulanten Zentrums
lehnt die Fraktion ab, da dies die stationäre Notfallversorgung nicht ersetzen kann.
Forderung an die Politik
Die AfD-Fraktion fordert den Landrat und die anderen Fraktionen im Kreistag auf, die ideologischen
Scheuklappen abzulegen und die Daseinsvorsorge über kurzfristige Sparzwänge zu stellen. Die
medizinische Versorgung darf kein Spekulationsobjekt sein. Der Kreis muss notfalls eine stärkere
finanzielle Verantwortung übernehmen, um den Standort langfristig als Ankerpunkt der Versorgung zu
sichern.

Für die
AfD-Fraktion
Herzogtum Lauenburg
P.Sakreida

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